Mittwoch, 6. Mai 2015

Orangentarte


Leider weiß ich nicht mehr, aus welchem Buch ich dieses wunderbare Rezept herauskopiert habe (vielleicht ein "alter Lafer"?) - jedenfalls geschah dies vor Jahren. 

Aber letzte Woche fiel es mir wieder in die Hände und kam mir gerade recht als schneller Wochenendkuchen. Ein aromatischer, feiner, süßer Abschluß eines schönen Menus (zusammen mit einem Süßwein, z.B. ein Rosenmuskateller), aber auch einfach ein Sonntagnachmittagskuchen ist diese Orangentarte. Große Empfehlung!

Orangentarte Teller

Orangentarte
(Form 26 cm)

Teig
  • 200 g Mehl
  • 75 g Zucker
  • 100 g Butter
  • 1 Ei
Guss
  • 80 g Puderzucker
  • 3 Eier
  • Abrieb einer Bio-Orange
  • 125 g Crème fraîche
  • 1 TL Orangenlikör (bei mir Cointreau)
  • 3 - 4 EL Orangensaft
  • 1 Prise brauner Zucker
Aus den Zutaten für den Teig zügig einen glatten Mürbeteig arbeiten. In Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen. 

Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. 

Backform fetten oder mit Backpapier auslegen. Den Teig ausrollen, in die Form legen, Rand hoch ziehen. Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen. Ein Stück Backpapier auf den Teig legen und mit getrockneten Hülsenfrüchten beschweren. Für 15 Minuten blind backen. 

Form aus dem Ofen nehmen, Hülsenfrüchte und das obere Backpapier entfernen.

Hitze auf Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze reduzieren. 

Für den Guss den Puderzucker mit den eiern schaumig aufschlagen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Orangenabrieb und Crème fraîche unterheben, ebenso Orangenlikör und -saft. 
Orangenguss auf dem Boden verteilen. Form in den Ofen schieben und weitere 20 Minuten backen. Dann mit dem braunen Zucker bestreuen und nochmals 1 - 2 Minuten mit Oberhitze "angrillen". 

Orangentarte Form ganz

Orangentarte Form Ausschnitt

Sonntag, 3. Mai 2015

I - Schenna - Wellness im Hotel Hohenwart


Neben den kulinarischen Genüssen ist das weiteres Highlight des Hotels Hohenwart der Wellness-Bereich. Während es im Haus "Traube" ein Hallen- und ein Freibad gibt, wurde an den Gebäudekomplex ein Wellness-Bereich angebaut, der die Saunen, die Kosmetik- und Spa-Bereiche beherbergt. 

Aber fangen wir mal ganz oben an. Denn auf dem Dach dieses neuen Gebäudes gibt es eine kleine Liegewiese und ein Solebad. Umgeben von Glasscheiben hat man - im 36°C warmen Wasser entspannend - einen Rundumblick auf die Berge, Schenna, Meran, das Unterland und ins Vinschgau. 

Hohenwart Solebad Ausblick
Blick aus dem Solebad auf das Schloß von Schenna

Ein Teil der Terrasse beherbergt eine Panoramasauna und einen geschützten Liegebereich mit Blick ins Unterland: 

Hohenwart Wellness Dach
Terrasse der Sauna - Panoramasauna - Solebad (im Uhrzeigersinn) 

Hohenwart Wellness
Tee und Kuchen im VistaSpa - überall Ein- und Ausblicke

Hohenwart Saunen
Saunabereich - Rosendampfbad - Bio-Sauna mit Blick auf den Apfelbaumgarten

Hohenwart Ruheraeume
Verschiedene Ruheräume - Relax-Raum "Alpenglühen" - Ruheraum "Traumkulisse“ mit treppenartig angeordneten Liegen und breiter Panorama-Glasfront mit Blick auf Schenna - Ruheraum "Sound of Silence"

Hohenwart Kosmetik
Massagen, Kosmetik u.v.m. 


Neben dem Solebad mit Aussicht war der 25 m Pool im Garten mein Lieblingsort im Spa-Bereich. Morgens um sieben vor dem Frühstück ein paar Bahnen zu schwimmen, habe ich sehr genossen. Viele Hotels haben leider nur noch "Plantschbecken", in denen man keine vier Züge schwimmen kann. 

Hohenwart Pools
25 m Außenpool - Whirlpool - Ruheraum des Hallenbads - Hallenbad 


Hier findet wirklich jeder SEINEN Wellness-Bereich, seine Ecke zum Ausruhen, Auftanken, Bewegen. Ach ja, einen sehr großen Fitnessraum mit Geräten gibt es auch noch und täglich finden verschiedene Kurse statt, wie Yoga, Aqua-Gymnastik u.v.m. 

Jetzt habt Ihr drei Berichte über das Hotel Hohenwart gelesen - über die Zimmer, das Essen und den Wellness-Bereich. Ihr werdet sicher nachvollziehen können, daß wir uns außerordentlich wohl gefühlt und die Tage wirklich genossen haben. Wir kommen auf jeden Fall wieder. 
Der Aufenthalt im Hotel Hohenwart fand auf Einladung des Hotels statt. Der Bericht entstand aus eigenen Erfahrungen ohne Beauftragung oder Vorgaben.

Samstag, 2. Mai 2015

I - Schenna - Essen im Hotel Hohenwart


Im Hotel Hohenwart wurden wir vergangenes Wochenende kulinarisch hervorragend versorgt. Wie in vielen Hotels dieser Kategorie ist im Preis eine "Dreiviertel-Pension" beinhaltet, zu der das Frühstück, das Nachmittagsbuffet und das Abendessen gehören. 

Die Gäste des Hotels sitzen während des Essens in verschieden gestalteten Stuben und Räumen. Es gibt viel Platz, der Abstand zwischen den Tischen ist großzügig. 
Dem Restaurant angeschlossen ist ein großer Nebenraum, in dem die Buffets angerichtet sind, je nach Tageszeit zum Frühstück, die Kuchen zum Nachmittag oder gar der Salat zum Abendessen. Das ist schön, weil so keine Unruhe in den Essensbereich kommt.

Hohenwart Tisch
Unser Eckerl 

Hohenwart Restaurant Raeume

Für mich immer das wichtigste - das Frühstück. Neben einer großen Tee-Theke, gibt es einige frische Obstsäfte. Der Orangensaft kann sortenrein gepresst werden, das fällt mir als Allergikerin sofort auf. Es kommt zu keiner Vermischung, wie z.B. mit Äpfeln oder Karotten. Ein wirkliches Plus für mich. 
Neben den "normalen" Bestandteilen eines Frühstücksbuffets wie Wurst, Schinken aus der Region, Cerealien, Brot, Plundergebäck und Obst, gibt es allein sechs Sorten Honig, davon zwei aus eigener Imkerei und viele selbstgemachte Marmeladen. 
An einer offenen Küche bekommt man Eier nach Wunsch. 

Für mein "Standard"-Frühstück, bestehend aus Kamillentee, frischen, hellen Semmeln, guter Butter und Honig, etwas Schinken und einem weichgekochten Ei, war somit in exzellenter Qualität gesorgt. 
Der Herr der Cucina griff zu Vollkornsemmeln, Marmeladen, Gemüse-Omelett und viel Obst. So war ein guter Start in den Tag gesichert. 

Hohenwart Fruehstueck
Blick von der Restaurantterrasse am frühen Morgen auf Schenna - Gemüseomelett 
Eierküche - mein Frühstück (im Uhrzeigersinn) 

Hohenwart Fruehstueck 2
Hohenwart Fruehstueck 3

Zum Nachmittagsbuffet sind Kuchen, Buchteln, Apfelstrudel gedeckt. Aber wer nach der Wanderung herzhaftes mag, wird auch fündig: Salate, eine Suppe, Pizzaschnitten waren z.B. während unseres Aufenthalts angerichtet. 
Für uns ist nur der Zeitpunkt für das Nachmittagsbuffet etwas zu spät. Von 15 bis 17 Uhr kann man sich hier bedienen. Da ist für uns der Abstand zum Abendessen zu kurz. Schön wäre es, wenn schon ab 13.30 oder 14 Uhr das Buffet eröffnet wäre. 

Ab 19 Uhr ging es dann aber zum Abendessen, das uns an beiden Abenden sehr viel Freude machte. 

Die Küche bietet ein 5-gängiges Abendmenü an sowie ein ebenfalls 5-gängiges vegetarisches Menü. Die Gänge können getauscht werden. 
Wer damit einmal nicht ganz glücklich ist, kann noch aus einer großen Auswahl à la carte essen. Hier sind (Süd)tiroler Klassiker wie auch mediterrane Gerichte vertreten, mit saisonaler Ausrichtung. 

Wie immer habe ich dem Hotel meine Allergieliste zuvor zur Verfügung gestellt, die Küche wußte Bescheid, aber auch das Servicepersonal war umfassend informiert und konnte bei der Speisenauswahl professionell helfen. 

Wir wählten an diesem Abend beide das normale Abendmenü: 

***
Regionale Vorspeisen am Buffet kalt - warm
Kleiner Suppentopf von der Ochsenbrust 
Ragout und Filet vom Milchkalb mit kleinem Gemüse
Käseauswahl
Honigparfait mit Nüssen
***

Als begleitenden Wein nahmen wir die Empfehlung des Sommeliers wahr und genossen den "Stoan" der Kellerei Tramin, ein Cuvée aus Chardonnay, Weißburgunder, Sauvignon und Gewürztraminer, sehr. 

Hohenwart Abendessen 1 Tramin Stoan

Hohenwart Abendessen 1 Buffet
Schwierig zu fotografieren, aber sehr fein zu essen:
die regionalen Spezialitäten (hier eine kleine Auswahl auf den Fotos) auf dem Vorspeisenbuffet

Hohenwart Abendessen 1 Suppen
oben: Suppentopf mit Milzschnitten und Eierstich
unten: Suppentopf mit Nudeln für mich

Hohenwart Abendessen 1 Hauptspeise 1
Milchkalbsfilet und -ragout für den Herrn der Cucina
(für mich mit Spargel als Gemüsebeilage - das aber ohne Fotodokumentation)

Hohenwart Abendessen 1 Kaese
Käseauswahl vom Buffet mit Apfelmarmelade

Hohenwart Abendessen 1 Espresso
Ich schloss mit einem Espresso das vorzügliche Essen ab ...

Hohenwart Abendessen 1 Dessert
... während der Herr der Cucina noch Platz für das Honigparfait mit Nüssen hatte. 

Hohenwart Abendessen 1 Digestif

Ein Zeichen dafür, daß wir uns wirklich wie in einem gemütlichen Restaurant fühlten und nicht wie in einem manchmal etwas ungemütlichen Hotel-Speisesaal: Wir saßen noch eine ganze Weile ... und griffen dann zum Williams und zum Rosenmuskateller von Lageder. 

Am zweiten Abend gab es für den Herrn der Cucina das Abendmenü: 

***
Salat vom Buffet
Spargelcremesuppe mit Orange und Dill 
Risotto mit Rukola-Pesto und Schmortomate
Rehkeule rosa gebraten in Petersilienbutter, Pastinake und Kräuterseitling
Käseauswahl
Apfelpalatschinken mit Zimteis
***

Ich wählte à la carte: 

***
Salat vom Buffet
Allerlei Geräuchertes mit Kren
Weißer Stangenspargel mit neuen Kartoffeln, Bauernschinken und Butter 
***

Hohenwart Abendessen 2 Salat

Das Salatbuffet ließ keine Wünsche offen. Viele Sorten an nicht angemachten Salaten und gekochten Gemüsen standen zur Verfügung, ebenso Zwiebeln, Croutons, Kräuter. Fertig gemischte Saucen mit detaillierten Zutatenangaben fehlten ebenso wenig wie verschiedene (Bio-)Essige und Öle. Allein sechs verschiedene Olivenöle aus unterschiedlichen Regionen Italiens standen zur Verfügung. Für einen Olivenöl-Liebhaber wie mich ein Traum. 

Hohenwart Abendessen 2 Vorspeise
Allerlei Geräuchertes für mich
Spargelcremesuppe für den Herrn der Cucina 

Hohenwart Abendessen 2 Walch

Am zweiten Abend wählten wir selbst aus der umfangreichen Weinkarte mit Schwerpunkt Südtirol unseren begleitenden Wein - einen Pinot Grigo "Castel Ringberg" von Elena Walch. 

Hohenwart Abendessen 2 Risotto
Risotto mit Rukola-Pesto und Schmortomate

Hohenwart Abendessen 2 Hauptspeise
Rehkeule und Spargel

Hohenwart Abendessen 2 Kaese Dessert
Käse vom Buffet und Apfelpalatschinken für den Herrn der Cucina

Der Service war schnell, aufmerksam und hatte immer ein Lächeln auf den Lippen - sehr angenehm. 

Wir können es uns bei der Essensvielfalt und -auswahlmöglichkeit sehr gut vorstellen, auch einen längeren Urlaub hier zu verbringen. Es würde uns nicht langweilig werden, denn die Balance aus bodenständiger Küche mit heimischen Zutaten und Kochkunst auf höchsten Niveau überzeugt. 

Der Aufenthalt im Hotel Hohenwart fand auf Einladung des Hotels statt. Der Bericht entstand aus eigenen Erfahrungen ohne Beauftragung oder Vorgaben.

Donnerstag, 30. April 2015

Torta della Nonna


An Ostern war ich für das Dessert des Familienessens zuständig. Ich entschied mich für eine Torta della nonna und servierte dazu die ersten, aromatischen, italienischen Erdbeeren. Ein schönes, italienisches Dessert, daß sich schon einen Tag zuvor vorbereiten läßt. Die Zubereitung ist problemlos, zieht sich nur etwas hin, wegen den Zeiten für das Kaltstellen. 

Gefunden habe ich das Rezept bei Petra. Und ich hatte die gleichen Probleme wie sie: Trotz Kühlstellen der Form im Gefrierschrank sackte auch mir der Rand beim Backen nach unten. Beim nächsten Mal - und das wird es sicher geben, denn die Torta schmeckt klasse - werde ich mir den hohen Rand sparen. 

Torta della Nonna Schnitt


Torta della nonna
26 cm Springform

Mürbeteig
  • 300 Gramm Mehl
  • 200 Gramm Butter
  • 100 Gramm Puderzucker
  • 1 Eigelb
  • 1 abgeriebene Schale einer Zitrone
  • 1 EL Eiswasser (bei mir weggelassen)
Vanillecreme
  • 4 Eigelb
  • 100 Gramm Puderzucker
  • 2 EL Mehl
  • 1 Vanilleschote; Mark ausgekratzt
  • 250 Gramm Sahne
  • 250 Gramm Milch
Verzierung
  • Etwas Eiweiß zum Bestreichen (bei mir weggelassen)
  • 2 EL Pinienkerne zum Bestreuen (bei mir weggelassen)
  • Puderzucker zum Bestreuen 

Aus den Mürbeteigzutaten einen Teig kneten (lassen). Den Teig leicht platt gedrückt in Klarsichtfolie einschlagen und mindestens 30 Minuten kalt stellen. 

Für die Creme den Puderzucker mit den Eigelben aufschlagen, das gesiebte Mehl unterrühren. Milch und Sahne mit der Vanilleschote und dem ausgekratzten Mark zum Kochen bringen. Unter Rühren die heiße Milch ins Eigelbgemisch rühren, dann alles zurück in den Topf geben und unter Rühren kurz aufwallen lassen (wegen des Mehls gerinnt die Sauce nicht). Die Creme durch ein Sieb geben, abkühlen lassen, dann kalt stellen.

Knapp 2/3 des Mürbeteigs zwischen Klarsichtfolie rund ausrollen und als Boden in die Springform legen, dabei einen mindestens 3 cm hohen Rand formen*. Den Rest ebenfalls zwischen Klarsichtfolie in Springformgröße rund ausrollen und zurechtschneiden, auf einem Tortenblech oder ähnlichem kaltstellen.

Den Backofen auf 180°C vorheizen und die Springform mit dem Boden etwa 15 Minuten backen, bis der Boden fest und leicht gebräunt ist. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Den vorgebackenen Tortenboden mit der gut gekühlten Vanillecreme füllen. Den gekühlten Mürbeteig als Deckel über die Cremefüllung legen, am Rand andrücken. Den Deckel mit wenig verschlagenem Eiweiß bepinseln und mit den Pinienkernen bestreuen.

Die Torte im vorgeheizten Backofen etwa 30 Minuten backen, bis die Oberseite schön gebräunt ist. Mit Puderzucker bestäuben.

Torta della Nonna gebacken

Torta della Nonna Erdbeeren

Sonntag, 26. April 2015

I - Schenna - Hotel Hohenwart


Während unseres Kurzurlaubs in Schenna übernachteten wir im Hotel Hohenwart. Das Hotel liegt oberhalb des Ortszentrums in einer Traumlage, der Sonne zugewandt. 

Hohenwart Hotel Panorama

Seit der Seniorchef in den 50er Jahren die erste kleine Frühstückspension in Schenna gebaut hat, ist aber viel passiert. Es entwickelten sich daraus drei Hotelgebäude mit insgesamt 90 Zimmern, ein Appartementhaus sowie ein Anbau mit Wellnessräumen. Alles ist miteinander verbunden und fügt sich harmonisch in die Hanglage und den großen Garten ein. 

Hohenwart VistaSpa neu
VistaSpa - der Wellness-Bereich mit Dachterrasse und grandiosem Blick


Was sich sicher nicht über die Jahre verändert hat - die Präsenz der Familie. Wir haben schon in einigen Hotels übernachtet, die sich familiengeführt nannten. Aber hier im Hotel Hohenwart ist es nicht nur ein Stempel, sondern spürbar. Es ist immer jemand von der Familie präsent, ansprechbar und kümmert sich um die Gäste, ihre Fragen und Wünsche. Nie aufdringlich, immer freundlich und professionell. 

Hohenwart Blick Pool
Blick durch den Garten auf den 25 m Pool
Hohenwart Terrasse
Terrasse des Stammhauses

Wir waren zwei Nächte im Haus "Traube" und im Doppelzimmer "Labers" untergebracht - mit Terrasse und Blick auf den Pool. Das Zimmer hat gut 55 qm, einen Holzboden, ein großes Bett sowie einen hellen und freundlichen Wohnbereich. 
Wie in 4* Hotels üblich, läßt die Ausstattung mit Doppelwaschbacken, Dusche, Badewanne, WC, Bidet, Haartrockner, Kosmetikspiegel, TV ... nichts zu wünschen übrig. Die Terrasse ist mit Sonnenliegen, Sonnenschirm, Tisch und Stühlen ausgestattet. 
Absolute Ruhe inklusive. 

Erwähnt werden muß ein schnelles, stabiles und wirklich in allen Ecken des Hauses funktionierendes WLAN, in das sich automatisch die Geräte wieder einloggen, wenn man von einem Ausflug zurückkommt und das pro Person für zwei Geräte automatisch aufgeschaltet wird. 

Hohenwart Zimmer Details
Hohenwart Zimmer Bad Bett

Hohenwart Zimmer Terrasse

Die Terrasse nutzten wir zu einem kleinen Mittagssnack - wie es sich gehört mit einem regionalen Rotwein (Merlot Riserva Siebeneich von Schreckbichl), Speck aus dem Pur-Markt und Vinschgerl.

Es sind die Kleinigkeiten, die wir über die normale Ausstattung hinaus sehr geschätzt haben und die uns positiv auffielen wie ...
  • ... ein Korb im Schrank für die Schmutzwäsche - sonst legt man die Sachen doch irgendwo in einen Schrankboden oder neben die Schuhtasche. Hier ist sie aufgeräumt.
  • Die Garage, die nicht extra kostet und allen Gästen offen steht. 
  • Und die Klebezettel, auf die man etwas notieren kann, was man benötigt oder braucht - das Zimmermädchen findet sie am Badezimmerspiegel vor. Nicht lebenswichtig, aber einfach praktisch. 
Hohenwart Zimmer Waesche

Hohenwart Zimmer Block

Ein wunderbares Haus und drei erholsame Tage in ruhiger und harmonischer Umgebung. Aber natürlich habe wir auch gegessen und "gewellnesst" - dazu aber dann die nächsten Tage ausführlich mehr. Seid gespannt. 
Der Aufenthalt im Hotel Hohenwart fand auf Einladung des Hotels statt. Der Bericht entstand aus eigenen Erfahrungen ohne Beauftragung oder Vorgaben.

Samstag, 25. April 2015

I - Schenna - Ein kurzer Ausflug in den Frühling


Wie Ihr wißt, treibt es uns im Frühjahr immer ein Wochenende nach Südtirol. Der Keller ist nach dem langen Winter leer, die Olivenöl-Vorräte sind aufgebraucht, das Wein-Regal zeigt große Lücken. Der Balkon will bepflanzt werden. Und es zieht die grüne Natur, die Blüten, die Sonne, der Geruch Italiens.
Dann hält uns nichts mehr. Ab ins Auto und über den Brenner. Nur unterbrochen durch eine kurze Überlegung, ob wir die Dachbox auf den Kombi schnallen, um auch wirklich ;-) alle Einkäufe unterzubringen.

Ziel war dieses Mal Schenna in der Nähe von Meran. Ein für uns neuer Ort in einer seit Jahrzehnten altbekannten Gegend. Bozen, St. Pauls, Kaltern, Eppan, Meran - überall haben wir schon mehr oder weniger lang übernachtet, in Schenna noch nie. Aber warum nicht mal etwas neues. Euch bleiben Kinderfotos von mir in Südtirol dieses Mal erspart.

Da wir auf dem Weg etwas Zeit hatten und schon die ersten Einkäufe in Sterzing erledigt hatten, nahmen wir die kurvigere Route über den Jauffenpass und das Passeiertal ab Sterzing Richtung Meran.
Kurz vor der Passhöhe war es dann nicht mehr so gemütlich. Die Sichtweite lag bei geschätzten 10 Metern. Ich rutschte auf dem Sitz nach vorne, um auch noch die letzten Zentimeter auszunutzen. Einzig die Schneestangen konnten wir noch ein wenig zur Orientierung nutzen. Aber nach ein paar Kilometern war der Spuk vorbei und es ging Richtung Süden, Sonne, Wärme.

Jaufenpass


Schenna begrüßte uns mit Sonnenschein und blühenden Apfelbäumen. Wir hatten wunderbare drei Tage, in denen wir Sonne tankten, kleine Spaziergänge in Schenna und Meran machten, badeten und es uns einfach gut gehen ließen. Und natürlich auch einkauften. 

Schenna Ortseingang

Schenna Schloss
Das Schloß von Schenna


Ich mag es sehr, wenn im Tal das frische Grün sprießt und man den Schnee auf den Bergen sieht.

Schenna Kirche
Die Kirche von Schenna

Meran Wandelhalle
Spaziergang in Meran - Glyzinien an der Wandelhalle

Hohenwart Heimfahrt
Teile der zukünftigen Balkon-Bepflanzung im Auto verladen

Hohenwart Hotel Blick
Blick auf das Hauptgebäude des Hotels Hohenwart
sowie Richtung Dorf Tirol und Naturns


Übernachtet haben wir während unseres Kurzurlaubs im Hotel Hohenwart - detaillierte Berichte über das Haus, Essen und Wellness folgen. 

Mittwoch, 22. April 2015

Pizzateig - rein aus Manitoba-Mehl


Wir mögen Pizza sehr und machen zwischendurch in unserem Alfredo Pizzaofen ganz ordentliche. Aber so richtig zufrieden waren wir mit unserem jetzigen Teig immer noch nicht. Ich begab mich noch einmal auf die Suche und landet beim Plötzblog und seinem Teig aus Manitoba-Mehl, der drei Tage im Kühlschrank geht. 

Das kommt mir sehr entgegen, nicht immer habe ich Zeit nachmittags schon einen Teig zu machen und abends zu backen. Zwischendurch muß man ja auch arbeiten. ;-) 

Wir waren dieses Mal ungeduldig und haben den Teig schon nach 24 Stunden verarbeitet - toll, toll, toll. Geschmack und Konsistenz muß man in deutschen Pizzerien suchen. (In Italien kann ich schon noch ein paar bessere benennen.) Das nächste Mal werden wir es 72 Stunden aushalten und nochmal berichten. 

Pizza Manitoba

Pizzateig - nur aus Manitoba-Mehl
2 mittelgroße Pizzen

  • 250 g Manitobamehl (Type 550)
  • 150 g Wasser
  • 10 g Olivenöl
  • 5 g Salz
  • 2,5 g Frischhefe
Alle Zutaten 5 Minuten auf niedrigster Stufe und 5 Minuten auf zweiter Stufe zu einem mittelfesten Teig kneten.

90 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen, dabei alle 30 Minuten falten. Den Teig danach für drei Tage Stunden (auch kürzer oder länger möglich) im Kühlschrank abgedeckt bei 4°C reifen lassen.

Noch kalt zu einem dünnen Pizzaboden ausziehen, belegen und bei 280°C (250°C) 10-15 Minuten backen oder wie wir im Alfredo Pizzaofen backen. 

Pizza Manitoba Detail
Mein Pizza hatte ich etwas weniger geknetet - es entwickelten sich große Blasen. 
Mir gefiels und dem Geschmack tat es keinen Abbruch.